Über Bruno Romano

 

- Präsident Swiss Karate Tomokai (www.tomokai.ch)

- Instruktor Instruktorenstab Swiss Karate Tomokai

- Director Departement Self Defense WTOKF (www.wtokf.org)

- Präsident Departement Combat Karate-Do WTOKF (www.wtokf.org)

- Headmaster Swiss TSDS Association Martial (MAA Int.)

- 6. Dan Combat Karate-Do Swiss Karate Tomokai

- 6. Dan Military Combat Karate-Do (MAA Int.)

- Brevetierter Instruktor für Sondereinheiten der Polizei SPI

- Zert. Personaltrainer

- Zert. Athletic-Trainer

- Zert. Gewaltpräventionstrainer

- Psych. Berater / Mentalcoach (Laudius)

- QualiCert zertifizierter Personaltrainer

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Bruno Romano hat 1979 beim damaligen Sensei +Bruno Koller, Luzern, mit dem Shotokan Karate begonnen. 

Nach zwei Jahren entschloss sich sein älterer Bruder, Toni Romano (heute 8. Dan und Karatelehrer von Beruf), das erste Karate-Dojo im beschaulichen Kanton Uri, wo Bruno und Toni geboren und aufgewachsen sind, zu gründen. Bruno Romano half damals seinem Bruder und so blieb Bruno Romano fortan seinem Bruder Toni als Karate-Trainer und Bruder treu. Das Dojo von damals in Altdorf/UR entwickelte sich zum Dojo Taisho, wo 1987 ein weiteres Dojo in Luzern hinzukam. Bruno Romano half auch dieses Dojo aufzubauen und half als Assistenztrainer von Toni Romano im Karate-Unterricht in beiden genannten Taisho-Dojos mit. 

Lange war +Koichi Sugimura, 8. Dan JKA, Karate-Trainer von Toni und Bruno. Die Wege trennten sich jedoch im Jahre 2008, wo dann die Untersektion Swiss Karate Tomokai innerhalb der Swiss Karate Federation, dem einzigen durch Swiss Olympic anerkannten Dachverband des Karate in der Schweiz, durch Toni Romano und Pierre Feldmann gegründet wurde. 

 

1985 trat Bruno Romano in den Polizeidienst. Bei der Polizei entwickelte er sich zum Polizeiinstruktor für Sondereinheiten der Polizei, was bedeutete, dass er sich während drei Jahren in Isone/TI während mehrwöchigen Lehrgängen harten Tests unterziehen musste, um gut auf den Einsatz und als Einsatzleiter bei einer Spezialeinheit der Polizei vorbereitet zu sein. Fortan war er Instruktor in der Sondereinheit Luchs der Zentralschweiz, zuletzt als Zugführer des 2. Einsatzzuges und leitete diverse reale Einsätze gegen hart gesottene Gewaltverbrecher oder als Personenschützer für Politiker im In- und Ausland. 

Als Karate-Spezialist machte er sich auch in Polizeikreisen schnell einen Namen, war massgeblich an der Einführung von regelmässigen Trainings in der waffenlosen Selbstverteidigung bei der Polizei beteiligt, arbeitete in Speziallehrgängen am Schweizerischen Polizeiinstitut massgeblich mit und leitete auch Lehrgänge im Ausland. Zweifelsfrei war er in Polizei- und Armeekreisen ein Pionier im Nahkampf.

Schnell wurde er denn auch Kurskommandant für die sicherheitspolizeiliche Grundausbildung an der Schweizerischen Polizeiaspirantenschule SPAS des Schweizerischen Polizeiinstituts in Neuchatel/CH. 

In der Eigenschaft als Instruktor für Sondereinheiten der Polizei nahm er auch an Trainings von Sondereinheiten der Polizei im Ausland teil, so unter anderem beim GEK Cobra in Wien/A, beim Gruppo Intervento Speciale Carabinieri in Milano/I, bei der GSG9 damals in Bonn/D oder beim SEK Baden-Württemberg/D. Zudem leistete er Einsätze in Israel, Pakistan, Syrien und Algerien.

 

Militärisch leistete er rund 20 Jahre Militärdienst, leistete über 15 Jahre Dienst in einer militärischen Spezialeinheit zur Verhinderung von Sabotage und Spionage, war dort zuletzt ebenso als Instruktor für Observation, Einsatztaktik und Nahkampf eingesetzt. 

 

Nebenher blieb er immer dem Shotokan Karate treu, trainierte auch nach seiner Wettkampfzeit weiter und spezialisierte sich zunehmend für den Nahkampf und der Selbstverteidigung durch Karate, weshalb später die TSDS Association mit dem Combat Karate-Do gegründet wurde. 

 

1997 war er der erste Polizei-Instruktor der Schweiz (Quelle Hochschule der Polizei in Villingen-Schwenningen/D), der sich mit dem sogenannten „lagebedingten Erstickungstod“ (LBET) befasste und dieses Phänomen auch in die Ausbildungen bei der Polizei einfliessen liess, gechoacht durch seinen deutschen Polizei-Kollegen, Hauptkommissar Wolfgang Mallach.

 

2003 war er der erste Polizeioffizier und städtische Polizeikommandant einer kleineren Stadtpolizei in der Schweiz, der durch seine Uniformpolizei  den Taser gegen einen gewaltbereiten Täter einsetzen liess, dies obschon der Einsatz des noch „jungen“ Tasers zu dieser Zeit mehrheitlich nur Sondereinheiten der Polizei in der Schweiz vorbehalten war. 

 

Tactical Self Defense System TSDS war für ihn kein Modebegriff wie beispielsweise Krav Maga. Für ihn war TSDS aktuelle Lage in der Welt der waffenlosen Selbstverteidigung und somit äusserst notwendig, weil er als langjähriger Karatelehrer auch feststellen musste, dass selbst langjährige und gut trainierte Karatekas wenig Wissen über die praktische Anwendung des Karate hatten, weil sie auch selbst nie in die Lage kamen, Karate effektiv praktisch zur eigenen Sicherheit anwenden zu müssen. Katas wurden trainiert, technisch immer wieder verfeinert und mehrfach wiederholt, ohne zu wissen, was die praktische Anwendung einer Kata überhaupt bedeutet. 

Hier entwickelte sich Bruno Romano zweifelsfrei zu einem Experten.

 

Nebst dem langjährigen Karate-Training entwickelte er sich in Ausbildungen zum psychologischen Berater, zum Personaltrainer, zum Athletic-Trainer, zum Gewaltpräventionstrainer und Mentalcoach für SportlerInnen. 

 

Er weist eine hohe ethische Moral im Sport, im Kampfsport aus, ist überaus für Fairness im Sport und trainiert Menschen nebst dem Karate auch im Ahtletic-Bereich anderer Sportarten. 

 

Heute ist er Fachspezialist Gewaltprävention und Personensicherheit beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement und verfügt nach 40 Jahren in der öffentlichen Sicherheit über ein enormes Fachwissen im Bereich Sicherheit und über ein enormes Fachwissen im Bereich Kampfkunst und seiner Anwendung in realen Situationen. 

 

Es gäbe noch viel mehr über Bruno Romano zu schreiben, doch man muss ihn persönlich kennenlernen und bei ihm trainieren, um sein Fachwissen zu spüren und zu erfahren, auch seine äusserst menschliche und teils humorvolle Seite, wie auch seine temperamentvolle Seite als treibende Kraft in den Trainings.